SocialLab² | Düsseldorf, 30.05.2020

 

Werden Sie jetzt Mitglied im Verbraucherbeirat

Mitreden, mitgestalten, mitverändern

SocialLab² | Düsseldorf, 30.05.2020

 

Werden Sie jetzt Mitglied im Verbraucherbeirat

Mitreden, mitgestalten, mitverändern

Ist es möglich, deutlich mehr Menschen als bisher zu motivieren, tierische Lebensmittel aus besserer Nutztierhaltung zu kaufen, obwohl diese in der Regel mehr kosten? Wir glauben, das geht – wenn solche Lebensmittel attraktiver und überzeugender angeboten werden!

Deshalb wollen wir im Projekt SocialLab² u. a. nach neuen, innovativen Marketingmaßnahmen suchen und diese auch direkt im Supermarkt testen. Doch welche Maßnahmen sollen das sein? Und wie sollen sie genau aussehen? Antworten darauf wollen wir nicht allein, sondern gemeinsam mit Ihnen finden. Wir brauchen Sie: interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher, die als Mitglied in unserem Verbraucherbeirat mitentscheiden, welche Maßnahmen ausgewählt werden, wie sie gestaltet sein sollen und wie die Erprobung ablaufen wird.

Info-Box

 

  • Teilnahme an 5 Sitzungen des Verbraucherbeirats (ggf. online)
  • Teilnahme an max. 10 Online-Kurzabstimmungen
  • Laufzeit: 3 Jahre
  • Gesamtvergütung: 500 Euro
  • Mitglieder: vorzugsweise aus dem Raum Düsseldorf
In Kooperation mit:
IfV Verbraucherzentrale NRW

DAS PROJEKT

Ziel des SocialLab²

In Deutschland und vielen anderen Ländern wird die landwirtschaftliche Nutztierhaltung seit Jahren zunehmend kritisiert. Fast wöchentlich wird in Presse und Medien über Missstände in der Nutztierhaltung berichtet. Immer weniger Menschen finden die Art und Weise, wie Nutztiere gehalten werden, akzeptabel. Doch obwohl Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend eine artgerechtere und tierfreundlichere Nutztierhaltung fordern, zeigt sich diese Forderung nicht in ihrem Kaufverhalten.

Das Ziel des Projektes SocialLab² ist es, einerseits zu erfassen, wie sowohl herkömmliche als auch neue, bessere Nutztierhaltungen in der Gesellschaft wahrgenommen und akzeptiert werden. Mit „besserer Haltung“ meinen wir, dass die Tiere zum Beispiel mehr Platz im Stall oder sogar Auslauf haben. Andererseits soll die Vermarktung von tierischen Produkten aus besserer Nutztierhaltung untersucht und neue, innovative Vermarktungsmaßnahmen erprobt werden. Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen letztlich nicht nur zu Veränderungen im Kaufverhalten, sondern auch in der Landwirtschaft und im Handel beitragen.

 

RealLabor: Testung von Vermarktungsmaßnahmen im Supermarkt

Das Projekt gliedert sich in viele verschiedene Arbeitspakete. Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf übernimmt dabei hauptverantwortlich mit dem Institut für Verbraucherwissenschaften das sogenannte RealLabor. Da viele Kaufentscheidungen erst am Kühlregal oder der Fleischtheke getroffen werden, sollen verschiedene innovative Maßnahmen zur Vermarktung von tierischen Produkten aus besserer Nutzttierhaltung auch direkt dort vor Ort im Supermarkt getestet werden. Die Vermarktungsmaßnahmen könnten dabei von kreativen Werbemaßnahmen über neue Formen der Regalgestaltung bis hin zu innovativen Verpackungsdesigns reichen. Ziel ist es letztlich, Vermarktungsmaßnahmen zu finden, die den Verkauf von tierischen Produkten aus besserer Nutztierhaltung auch tatsächlich erhöhen können.

Rolle des Verbraucherbeirats im RealLabor

Verbraucherinnen und Verbraucher können durch ihr Kaufverhalten maßgeblich zu Veränderungen in der Nutztierhaltung beitragen. Deshalb ist ihr aktives Mitwirken bei der Gestaltung und Bewertung der zu testenden Vermarktungsmaßnahmen im RealLabor besonders wichtig. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen daher den gesamten Prozess von Beginn an im sogenannten Verbraucherbeirat begleiten.

Für diesen Verbraucherbeirat suchen wir aktuell zehn Mitglieder, die Interesse daran haben, im Projekt über die nächsten drei Jahre mitzuwirken. Innerhalb dieser drei Jahre wird der Verbraucherbeirat in insgesamt fünf Sitzungen vor Ort* im Raum Düsseldorf tagen und den aktuellen Projektzwischenstand diskutieren. Die Teilnahme wird mit insgesamt 500 Euro vergütet. Mitglieder des Verbraucherbeirats erklären sich zudem dazu bereit, an maximal 10 Online-Kurzabstimmungen teilzunehmen, wenn der Projektfortschritt eine schnelle Meinung des Verbraucherbeirats erfordert.

 

*Aufgrund der COVID-19-Pandemie finden die ersten Treffen gegebenenfalls online als Videokonferenzen statt.

Mitglied werden

Um möglichst verschiedene Menschen im Verbraucherbeirat abzubilden, bitten wir Sie bei Interesse, zunächst ein paar erste Angaben über Ihre Person zu machen. Folgen Sie dazu bitte dem nachstehenden Link durch Klick auf den Button “Jetzt bewerben”. Die Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Noch Fragen?

Sie haben noch Fragen oder möchten mehr Informationen? Gerne können Sie sich an Frau Zimmermann-Janssen wenden:

 

  • E-Mail: vita.zimmermann@verbraucherwissenschaften.de
  • Telefon: 0211/81 11302
  • Mobil: 0177/2445008